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Sprache wird in allen Lebensbereichen verwendet. Sprachlernen findet dementsprechend in allen Fächern / Lernbereichen statt. Jeder Unterricht ist somit auch Sprachunterricht. Aufgabe des Deutschunterrichts ist es, die unterschiedlichen sprachlichen Voraussetzungen der Kinder sowohl im Bereich der gesprochenen als auch der geschriebenen Sprache aufzugreifen und so wirksam wie möglich zu entfalten und zu erweitern (Rahmenplan S. 88).
In den vier Handlungsbereichen
Erzählen und Geschichten schreiben
Sich informieren und sachbezogen verständigen
Lesen und mit Literatur umgehen
Sprache untersuchen und richtig schreiben
werden im Laufe der Grundschulzeit fachliche, soziale und methodische Kompetenzen erworben, auf die das schuleigene Curriculum unter Einbeziehung und Berücksichtigung der standortspezifischen Voraussetzungen, Bedingungen und Besonderheiten ausgerichtet ist und die im Folgenden konkret beschrieben sind.
1. Erzählen und Geschichten schreiben
Die Kinder können
eigene Erlebnisse und Geschichten unterhaltsam, verständlich und folgerichtig erzählen und dabei entsprechende Darstellungsmethoden (Aufbau, Spannungsbögen...) und Darstellungsformen (kreativer Ausdruck, Zeitformen...) anwenden
im Dialog mit anderen adressatenbezogen erzählen, auf Nachfrage präzisieren, anderen zuhören und Nachfragen stellen
vereinbarte Gesprächsregeln einhalten
nach Vorgaben (Bildergeschichte, Reizwörter, Überschrift / Thema) Geschichten (weiter-) schreiben
freie, der eigenen Phantasie entstammende Geschichten schreiben
Darstellungsformen und -methoden anwenden: Gliederung und Aufbau, Spannungsbögen, Zeit- und Redeformen, Erzählperspektive
verschiedene Textformen verwenden (Brief, Tagebuch...).
2. Sich informieren und sachbezogen verständigen
Die Kinder können
sich zu einem Thema oder zu einer Fragestellung Informationen beschaffen, diese auswerten und mit Hilfe verschiedener Medien veröffentlichen (Plakate, Handzettel...)
informative Texte verfassen (Merkzettel, Briefe, Aushänge) und nutzen (Rezepte, Spiel- und Bastelanleitungen)
unterschiedliche Informationsquellen nutzen, dabei die jeweilige Sicht- und Darstellungsweise erkennen und sich dazu eine Meinung bilden
bewusst spezifische Sprachhandlungsstrategien (mündlich und schriftlich) anwenden: berichten, referieren, beschreiben
Formvorgaben für den Schriftverkehr anwenden
Computer und Medien einsetzen.
3. Lesen und mit Literatur umgehen
Die Kinder können
Grundgattungen der Literatur erkennen: Märchen, Sagen, Fabeln, Schwänke, Legenden, Lyrik
die vielfältigen Textformen und deren Merkmale unterscheiden: Geschichten, Gedichte, Comics, Hörspiele, Romane, dramatische Texte, Sachtexte
Texte gestaltend vorlesen und vortragen, gelernte Lesetechniken und Techniken des Auswendiglernens anwenden
literarische Vorlagen bearbeiten: gestalten, verändern, verfremden
sich in Büchereien und Buchhandlungen über das Literaturangebot informieren
sich in eigener Auswahl für die private Lektüre mit Büchern versorgen
Lesen als eine bereichernde Freizeitbeschäftigung erleben.
4. Sprache untersuchen und richtig schreiben
Die Kinder können
Texte segmentieren: Sinnkomplexe in Sätze, Sätze in Wörter, Wörter in Silben
Satz- und Redeformen unterscheiden
die betreffenden Satzzeichen setzen: Punkt, Frage- Ausrufe-, Redezeichen
durch Umstellung von Satzteilen Bedeutungsverschiebungen erkennen und stilistisch einsetzen
Satzteile erkennen und in den lateinischen Fachbegriffen benennen
Wörter verschiedenen Wortarten zuordnen und deren deutsche und lateinische Fachbegriffe anwenden: Nomen, Verb, Adjektiv, Artikel, Pronomen
bedeutungsstarke Wörter durch Synonyme und Pronomina ersetzen
Verben substantivieren.
Aus den eigenen Wörtern der Kinder entwickelt sich im Laufe der
Grundschulzeit ein zunächst individueller und / oder Klassen-Wortschatz, dessen
Wörter zunehmend als Modelle / Muster für Generalisierungen und Regelfindung
fungieren.
Nach einem kontinuierlichen Prozess Selbstgesteuerten Lernens verfügen die
Kinder am Ende des vierten Schuljahres über
ein Grundpotential gesicherter Rechtschreibleistung
Merkstrategien und Nachschlagetechniken
ein begrenztes Repertoire an grammatischen Lösungsmöglichkeiten: phonematische und morphematische Strategien, Großschreibung von Nomen
eine zunehmende Fehlersensibilität
eine altersgemäß entwickelte Rechtschreibsicherheit.
Die Kinder entwickeln eine flüssige, gut lesbare Schrift und erreichen ein angemessenes Schreibtempo.
Evangelische
Religion – Verbindliche Ziele der Grundschule
Inhalt des evangelischen Religionsunterrichtes sind die Traditionen der Bibel
als Deutungsangebot für die Erfahrungen der Kinder in ihren heutigen
Lebensvollzügen. Das fruchtbare wechselseitige Gespräch zwischen biblischer
Tradition und gegenwärtiger Situation der Kinder kann nur auf der Grundlage
gleicher menschlicher Erfahrungen – der Menschen damals und der Kinder heute –
in Gang gesetzt werden. Erfahrungen sind nicht nur der Ausgangspunkt, sondern
das Gemeinsame und somit das Vermittelnde zwischen biblisch überlieferten und
heutigen Lebenssituationen und sollten die Grundlage unterrichtlicher
Lernprozesse sein (Rahmenplan S. 36).
Der Evangelische Religionsunterricht bezieht sich auf vier Handlungs- und
Erkenntnisbereiche, in denen jeweils ein biblischer Erzählzyklus enthalten ist:
Der Themenfindung dienen jahrgangsbezogene Lernfelder, in denen eigene
Erfahrungen der Kinder in Verbindung gebracht werden zu biblisch überlieferten
Texten und damit die Lebenssituationen der Kinder in einen dialogischen Prozess
treten mit biblischen Texten.
Am Ende der Grundschulzeit haben die Kinder folgende Lernfelder behandelt:
Folgende Erzählzyklen werden in der Grundschule behandelt:
In „Übergreifenden Themen“ werden die Kinder konfrontiert mit
Themen, die im evangelischen und katholischen Religionsunterricht der
Grundschule behandelt werden
Katholische
Religion – Verbindliche Ziele der Grundschule
Der katholische Religionsunterricht soll nach Auffassung der Gemeinsamen Synode
„zu verantwortlichem Denken und Verhalten im Hinblick auf Religion und Glaube
befähigen. Wie kein anderes Schulfach fragt der Religionsunterricht auf der
Grundlage reflektierter Tradition nach dem Ganzen und nach dem Sinn des
menschlichen Lebens und der Welt“ (Rahmenplan S. 64).
Die Akzentuierung der Aufgaben und Ziele, die sich nach Alter, Interesse und
Ausgangslage der Schülerinnen und Schüler unterscheiden, geschieht im
Religionsunterricht der Grundschule durch die Einteilung in die vier Handlungs-
und Erkenntnisbereiche
Jedem Handlungs- und Erkenntnisbereich sind Rahmenthemen zugeordnet, an denen
zentrale Erfahrungen, Erlebnisse, Verhaltensweisen und Kenntnisse der
Grundschüler / -schülerinnen wie auch zentrale Voraussetzungen, Erfahrungen und
Erkenntnisse des Glaubens zur Sprache und ins wechselseitige Gespräch gebracht
werden.
Folgende Rahmenthemen werden in der Grundschule behandelt:
Sachunterricht
– Verbindliche Ziele der Grundschule
Der Sachunterricht soll den Kindern helfen, sich mit Sachverhalten aus ihrer
sozialen, natürlichen und technischen Umwelt auseinanderzusetzen. Die Kinder
sollen lernen, die individuelle und gesellschaftliche Lebenswirklichkeit zu
verstehen und kompetent in ihr zu handeln. Diese Lernprozesse sind
gekennzeichnet durch eine enge Wechselbeziehung zwischen Erfahren und
Verarbeiten, Handeln und Nachdenken. Der Sachunterricht schafft wichtige
Grundlagen für fächerübergreifendes Arbeiten (Rahmenplan S, 122).
Der Sachunterricht behandelt zwölf Lernfelder, die Bereiche aus der natürlichen
und sozialen Umwelt der Kinder bezeichnen. Mit diesen Lernfeldern werden
Qualifikationen, verstanden als Fähigkeiten, Fertigkeiten und
methodenorientierte Verhaltensweisen, verknüpft, die die Kinder benutzen und /
oder benötigen, um Sachprobleme und –fragen zu bearbeiten.
1. Arbeit
Die Kinder verfügen
• über Einblicke in Arbeitszusammenhänge und –abläufe unterschiedlicher Berufe
• über Einsichten in arbeitsteilige Verfahren
• über Erfahrungen von bezahlter und unbezahlter Arbeit sowie Folgen von
Arbeitslosigkeit.
2. Körper
Sie verfügen über Kenntnisse
• bezüglich ihres Körpers, seinen Möglichkeiten und Reaktionen sowie Funktionen
von Körperteilen
• bezüglich Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Jungen und Mädchen sowie
Frauen und Männern
• bezüglich ihrer Sinnesorgane und der Zuordnung von Sinneswahrnehmungen
• bezüglich geeigneter Maßnahmen zum Schutz des Körpers und der Gesunderhaltung
• bezüglich körperlicher Beeinträchtigungen
• bezüglich Suchtgefährdung, Unfallverhütung und Erster Hilfe.
3. Naturphänomene
Die Kinder verfügen über Erfahrungen
• im Beobachten von Naturphänomenen und Untersuchen von Materialien
• im Entwickeln von Fragestellungen
• im Planen und Durchführen von Experimenten
• bei der Nutzung unterschiedlicher Informationsquellen.
4. Öffentliches Leben
Die Kinder sind in der Lage,
• ihre Schule über Klassengrenzen hinaus als einen gemeinsam genutzten
öffentlichen Raum zu erfahren
• Kontakte zu anderen Klassen / Personen zu knüpfen, sich mit ihnen
auszutauschen und gemeinsame Vorhaben zu planen
• im Rahmen der ihnen gegebenen Möglichkeiten teilzuhaben am öffentlichen Leben
• sich zunehmend mit öffentlichen Ereignissen und / oder Problemen zu
beschäftigen und zu Lösungsansätzen beizutragen
• unterschiedliche Medien zur eigenen Information zu nutzen sowie diese in der
Öffentlichkeit darzustellen.
5. Pflanzen
Die Kinder verfügen über
• eine Vorstellung von der Artenvielfalt im Pflanzenreich
• Kenntnis unterschiedlicher Pflanzen
• Einblicke in Lebensbedingungen von Pflanzen und den jahreszeitlichen Rhythmus
• Kenntnisse von der Vermehrung von Pflanzen und von ihren Lebensgrundlagen
(Licht, Wasser, Boden, Luft)
• Einblick in die Nutz- und Schutzfunktion des ökologischen Systems Wald
• zunehmendes Verantwortungsbewusstsein für die natürliche Umwelt.
6. Raum
Die Kinder sind in der Lage
• zunehmende Sicherheit in der Raumorientierung zu entwickeln
• ein Verständnis für unterschiedliche Raumdarstellungen (Modell, Skizze, Plan)
zu entwickeln
• bei der Planung und Durchführung eigener Vorhaben Karten zu lesen und zu
verstehen
• sich unbekannte Räume zu erschließen und unterschiedliches Kartenmaterial zu
nutzen.
7. Spielen und Freizeit
Die Kinder können
• Spielregeln vereinbaren oder modifizieren
• zunehmend mit eigenen Spiel- und Beschäftigungsideen zur Gestaltung von
Klassenfesten, schulischen Veranstaltungen und Feiern beitragen
• verschiedene Spiel- und Freizeitmöglichkeiten in der Nähe ihrer Schule /
Wohnung erkunden und nutzen.
8. Technik
Die Kinder können
• Funktionsweisen und Zusammenhänge von Ursache und Wirkung erkennen
• einfache technische Probleme lösen
• Technik als Werk des Menschen einstufen.
9. Tiere
Die Kinder verfügen über
• Kenntnis und Verständnis bezüglich Verhalten, Lebensweisen und –bedürfnissen
von Tieren in der freien Natur oder im Haus
• eine Vorstellung von der Artenvielfalt der Tiere sowie der menschlichen
Verantwortung gegenüber der Natur.
10. Wasser
Die Kinder verfügen über
• Kenntnisse über die Eigenschaften von Wasser
• Einsichten in Kreisläufe des Wassers und ökologische Zusammenhänge
• Kenntnisse in Bezug auf die Bedeutung des Wassers und die Frage, wie sich der
Mensch mit Wasser versorgt und wofür er es nutzt.
11. Zeit
Die Kinder kennen
• natürliche Zeitrhythmen und ihren Einfluss auf Natur und Mensch
• durch den Menschen gesetzte Zeiteinteilungen und können diese für die eigene
Zeiteinteilung nutzen
• die historische Dimension der Zeit und wissen, dass die Vergangenheit durch
Zeugen der Vergangenheit vermittelt wird
• Planungsvorhaben und Langzeitbeobachtungen, bei denen sie sich mit
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auseinandersetzen.
12. Zusammenleben
Die Kinder können
• im gemeinsamen Leben und Lernen Offenheit und Respekt gegenüber anderen
aufbringen
• demokratische Spielregeln anwenden und Mehrheitsentscheidungen und
Minderheitenschutz nachempfinden
• sich zunehmend das Leben von Kindern / Menschen in anderen Ländern, zu anderen
Zeiten, anderer Herkunft, anderen Glaubens, anderer körperlicher und geistiger
Fähigkeiten vorstellen.
Die folgenden Qualifikationen i.S. von
methodenorientierten Fertigkeiten, Fähigkeiten und Verhaltensweisen werden am
Ende der Grundschulzeit von den Kindern erreicht:
Beobachten
• Phänomene und Vorgänge erfassen
• Beobachtungen protokollieren
Experimentieren / Unterscheiden / Messen
• Durch eigenes Tun etwas herausfinden
• Werkzeuge und Geräte auswählen und einsetzen
Informationen sammeln, ordnen, weitergeben
• Informationen finden und vergleichen
• Informationen zusammenstellen und veröffentlichen
Mit anderen umgehen
• Regelungen wahrnehmen, aufstellen und erproben
• Gespräche führen
• Soziale Erfahrungen bearbeiten
Planen / Projektieren
• Kleine Vorhaben verwirklichen
• Über das eigene Tun reflektieren
Probleme lösen und kritisch denken
• Sachprobleme entdecken und nach Erklärungen suchen
• Erkenntnisse herausarbeiten
Sich in Zeit und Raum orientieren
• Zeit bewusst erfahren
• Räume bewusst wahrnehmen
Vergleichen / Unterscheiden / Messen
• Objekte beschreiben
• Mit Maßeinheiten vergleichen.
Mathematik –
Verbindliche Ziele der Grundschule
Der Mathematikunterricht der Grundschule hat die Aufgabe, bei den Kindern das
Interesse an Mathematik zu wecken und zu fördern. Er soll die Kinder befähigen,
in ihrer Umwelt mathematische Beziehungen zu erkennen und Probleme mit
mathematischen Mitteln zu lösen. Dazu vermittelt er grundlegende
Rechenfertigkeiten und Einsichten in mathematische Zusammenhänge sowie kreatives
Umgehen mit Zahlen und räumliches Vorstellungsvermögen
(Rahmenplan S. 144).
In den vier Arbeitsbereichen
• Mengen und Zahlen
• Größen
• Geometrie
• Sachrechnen und Umwelterschließung
sind am Ende der Grundschulzeit folgende Kenntnisse, Fähigkeiten und
Fertigkeiten vorauszusetzen:
1. Mengen und Zahlen
Die Kinder kennen die Entwicklung des Zahlenbegriffs und die Erweiterung des
Zahlenraums bis zur Million.
In den Grundrechenarten Addieren / Subtrahieren und Multiplizieren / Dividieren
können sie
• die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten anwenden und ausbauen
• schriftliche Rechenverfahren (inkl. Runden, Abschätzen der Ergebnisse,
Kontrollrechnungen) nutzen
• die Rechenverfahren zur Bewältigung von Alltagsproblemen einsetzen.
2. Größen
2.1 Geld
Die Kinder können
• in Kommaschreibweise und unterschiedlichen Formen rechnen und
• realistische Preisvorstellungen entwickeln.
2.2 Längen
Sie können
• die Beziehung zwischen den Längeneinheiten (km u. m / m u. cm / cm u. mm)
benennen und Umwandlungen durchführen
• Längenangaben in unterschiedlicher Form aufschreiben (Kommaschreibweise) und
Bruchteile des Meters (1/2m, 1/4m, 3/4m) angeben
• anhand von Entfernungstabellen oder Landkarten mit Längenmaßen rechnen
• einfache Grundrisse deuten und die wirkliche Länge einer im Maßstab
gezeichneten Strecke bestimmen.
2.3 Zeit
Die Kinder verfügen über sichere Kenntnisse und Größenvorstellungen im Umgang
mit Zeitpunkt und Zeitspanne.
Sie können
• Bruchteile von Stunden bestimmen
• die Zeiteinheit Sekunde sowie die Abkürzungen s / min / h nutzen
• kurze Zeitspannen in Sekunden messen
• Zeitspannen ermitteln (Stunden u. Minuten, Anzahl von Tagen)
• den Zusammenhang zwischen Stunde, Minute und Sekunde erläutern
• in benachbarte Zeiteinheiten umwandeln.
2.4 Gewichte
Die Kinder können
• die Gewichtseinheiten Gramm, Kilogramm und Tonne und ihre Beziehung
untereinander beschreiben
• in Sachsituationen mit Gewichten rechnen und Größenvorstellungen entwickeln
• Gegenstände schätzen und wiegen.
2.5 Hohlmaße
Die Kinder verfügen über sichere Kenntnisse und Größenvorstellungen im Bereich
Volumina.
Sie können
• die Maßeinheiten Liter und Milliliter sowie deren Beziehungen zueinander
beschreiben
• das Fassungsvermögen von Gefäßen schätzen und messen.
3. Geometrie
3.1 Lagebeziehungen
Die Kinder können
• ein räumliches Wahrnehmungs- und Vorstellungsvermögen entwickeln und zur
Orientierung nutzen
• zunehmend räumliche Beziehungen in der Umwelt erkennen und diese ausführlich
und genau beschreiben
• nach Beschreibungen und zeichnerischen Darstellungen Wege finden
• sich Veränderungen im Raum vorstellen und gedanklich vorwegnehmen
• die Lagebezeichnungen „parallel“, „lotrecht“, „waagerecht“, „senkrecht zu ...“
erkennen und verwenden.
3.2 Eigenschaften von Gegenständen, geometrische Figuren und Körper
Die Kinder können
• einfache geometrische Körper bauen, Eigenschaften an Gegenständen ihrer Umwelt
erkennen und benennen
• Gegenstände nach ihren Eigenschaften gruppieren und Oberbegriffe für die
Gruppen finden
• die geometrischen Begriffe Punkt, Seite, (Seitenlinie), Seitenlänge, Winkel,
Fläche, Ecke und Kante erkennen und verwenden
• Modelle und Netze von Würfeln und Quadern herstellen.
3.3 Muster, Ornamente, Achsensymmetrie
Sie können
• in ihrer Umwelt Muster erkennen und beschreiben sowie selbst Muster und
Ornamente herstellen
• achsensymmetrische Figuren erkennen und herstellen und die Symmetrieachsen in
Figuren einzeichnen.
3.4 Fläche und Umfang von Figuren
Die Kinder können
• zunehmend komplexere geometrische Figuren mit Stäbchen legen (Umriss) und mit
Formenplättchen auslegen (Fläche)
• vorher die Anzahl der zum Auslegen benötigten Quadrate oder Dreiecke und den
Umfang von Quadrat, Rechteck und Dreieck bestimmen.
3.5 Umgang mit Zeichengeräten
Sie können
• mit Lineal und Geodreieck sachgerecht umgehen und Geraden, Strahlen, rechte
Winkel und parallele Linien zeichnen
• Strecken zeichnen und ausmessen sowie Kreise mit Hilfe geeigneter Gegenstände
zeichnen.
4. Sachrechnen und Umwelterschließung
Die Kinder können
• zunehmend komplexere Zusammenhänge in lebensnahen Situationen auf ihre
mathematische Struktur hin durchschauen
• zunehmend selbstständiger Lösungswege finden, vergleichen, bewerten und
übersichtlich in Lösungsschemata oder Situationsskizzen darstellen
• gegebene Daten bewerten, variieren und zum überschlagsmäßigen Abschätzen von
Ergebnissen vereinfachen
• mögliche oder errechnete Ergebnisse hinsichtlich des Größenbereichs und
hinsichtlich der Größenordnung abschätzen und einschätzen
• zwischen für die Lösungsfindung notwendigen und unnötigen Informationen
unterscheiden und fehlende Informationen beschaffen
• verschiedene Lösungsansätze und Lösungswege zum gleichen Problem finden und
bewerten
• gleiche mathematische Strukturen in unterschiedlichen Sachverhalten entdecken.
Kunst – Verbindliche
Ziele der Grundschule
Der Kunstunterricht der Grundschule ist so angelegt, dass er die sinnliche
Wahrnehmungs- und Erlebnisfähigkeit der Kinder stärkt und ausbildet, ihre Lust
am selbstbestimmten künstlerischen Tun fördert und den Gestaltungswillen weckt
sowie die Auseinandersetzung mit Kunst, Kultur und Medien fördert (Rahmenplan S.
174 f.)
Am Ende der Grundschulzeit haben die Kinder im Kontext der Themenbereiche:
Grundqualifikationen in folgenden Bereichen erlangt:
Die Themen orientieren sich an ästhetisch relevanten Erfahrungsbereichen aus
der Umwelt der Kinder. Sie sind exemplarisch ausgewählt und können und sollen
ergänzt werden. Im Sinne eines ganzheitlichen Lernens werden die Möglichkeiten
der Kooperation mit allen anderen Fächern genutzt.
Die fachlichen Qualifikationen beschreiben künstlerische Tätigkeiten und
Techniken, die für Kinder dieser Altersstufe relevant sind. Die praktische
Gestaltung ist immer verbunden mit der Reflexion über die Thematik, über die
Gestaltungsprozesse sowie über die Ergebnisse der eigenen Arbeit.
Jedes Produkt, das im Rahmen einer bestimmten Aufgabenstellung im
Kunstunterricht entsteht, wird vor dem Hintergrund der subjektiven Bedingungen
und der individuellen Mitteilungsabsicht als Ergebnis eines Lernprozesses
bewertet.
Musik – Verbindliche
Ziele der Grundschule
Der Musikunterricht der Grundschule hat die Aufgabe und das Ziel, die
musikalischen Anlagen und Fähigkeiten der Kinder zu entwickeln und sie in die
Musikkultur einzuführen. Die musikalische Förderung bezieht sich insbesondere
auf die Aspekte Wahrnehmungsfähigkeit, Erlebnisfähigkeit, Ausdrucksfähigkeit und
Gestaltungsfähigkeit. (Rahmenplan S. 200).
Der Musikunterricht der Grundschule vermittelt den Kindern Kenntnisse,
Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Bereichen
Die Themen des Musikunterrichts sind eng verknüpft mit Zielsetzungen,
Sachaspekten und musikbezogenen Tätigkeiten.
Am Ende der Grundschulzeit
Sport – Verbindliche
Ziele der Grundschule
Der Sportunterricht in der Grundschule verbindet zielgerichtetes Kennenlernen
von Bewegungsabläufen mit freiem Experimentieren. Er eröffnet vielfältige
Bewegungs- und Körpererfahrungen mit dem Ziel, die Freude an der Bewegung
aufrecht zu erhalten und zu fördern, ästhetische Ausdrucksformen zu ermöglichen
und zu entwickeln sowie Bewegungsdefizite auszugleichen. Damit leistet er einen
wichtigen Beitrag zur gesunden Entwicklung der Kinder (Rahmenplan S. 222).
Die Inhalte des Sportunterrichts werden sechs Handlungsbereichen zugeordnet:
Innerhalb dieser Bereiche erwerben die Kinder in der Grundschule folgende
Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse und Einstellungen:
1. Spielen
2. Turnen
3. Sich-rhythmisch-Bewegen und Tanzen
4. Laufen – Springen – Werfen
5. Rollen – Gleiten – Fahren
6. Schwimmen
Fremdsprachenunterricht
– Verbindliche Ziele der Grundschule
Fremdsprachenunterricht ist grundlegender Bildungsauftrag der Grundschule. Er
ermöglicht vorrangig den Einstieg in die gesprochene Sprache. Der
Fremdsprachenunterricht fügt sich didaktisch und methodisch in das Konzept der
Grundschule ein. Seine Prinzipien sind ganzheitliches Lernen, spielbetontes
Lernen, Mündlichkeit, Einsprachigkeit, kommunikative Progression, methodische
Vielfalt und Einbezug fächerübergreifender Aspekte (Rahmenplan S. 242 – 244).
Fremdsprachenunterricht in der Grundschule ist in erster Linie auf die
Kommunikationsfähigkeiten Hörverstehen und Sprechen konzentriert. Lesen und
Schreiben haben eher eine stützende Funktion und werden phasenweise beim Einsatz
von Bild-, Wort- und Satzkarten sowie Lückentexten und Sprechblasen angeboten.
Die Themenbereiche wie Familie, Schule, Freizeit, Essen und Trinken,
Jahresablauf, Landeskunde etc. werden in realen und simulierten
Kommunikationssituationen vermittelt.
In den Fertigkeitsbereichen
sind die Kinder bis zum Ende der Grundschulzeit in der Lage, im Bereich
Hörverstehen
Sprechen
Lesen
Schreiben
Am Ende der vierten Klasse