Verbindliche Ziele der Grundschule

zur Grundschule

 

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Deutsch

Sprache wird in allen Lebensbereichen verwendet. Sprachlernen findet dementsprechend in allen Fächern / Lernbereichen statt. Jeder Unterricht ist somit auch Sprachunterricht. Aufgabe des Deutschunterrichts ist es, die unterschiedlichen sprachlichen Voraussetzungen der Kinder sowohl im Bereich der gesprochenen als auch der geschriebenen Sprache aufzugreifen und so wirksam wie möglich zu entfalten und zu erweitern (Rahmenplan S. 88).

In den vier Handlungsbereichen

Erzählen und Geschichten schreiben
Sich informieren und sachbezogen verständigen
Lesen und mit Literatur umgehen
Sprache untersuchen und richtig schreiben

werden im Laufe der Grundschulzeit fachliche, soziale und methodische Kompetenzen erworben, auf die das schuleigene Curriculum unter Einbeziehung und Berücksichtigung der standortspezifischen Voraussetzungen, Bedingungen und Besonderheiten ausgerichtet ist und die im Folgenden konkret beschrieben sind.


1. Erzählen und Geschichten schreiben

Die Kinder können


2. Sich informieren und sachbezogen verständigen

Die Kinder können


3. Lesen und mit Literatur umgehen

Die Kinder können


4. Sprache untersuchen und richtig schreiben

Die Kinder können

Aus den eigenen Wörtern der Kinder entwickelt sich im Laufe der Grundschulzeit ein zunächst individueller und / oder Klassen-Wortschatz, dessen Wörter zunehmend als Modelle / Muster für Generalisierungen und Regelfindung fungieren.
Nach einem kontinuierlichen Prozess Selbstgesteuerten Lernens verfügen die Kinder am Ende des vierten Schuljahres über

Die Kinder entwickeln eine flüssige, gut lesbare Schrift und erreichen ein angemessenes Schreibtempo.


 

Evangelische Religion – Verbindliche Ziele der Grundschule


Inhalt des evangelischen Religionsunterrichtes sind die Traditionen der Bibel als Deutungsangebot für die Erfahrungen der Kinder in ihren heutigen Lebensvollzügen. Das fruchtbare wechselseitige Gespräch zwischen biblischer Tradition und gegenwärtiger Situation der Kinder kann nur auf der Grundlage gleicher menschlicher Erfahrungen – der Menschen damals und der Kinder heute – in Gang gesetzt werden. Erfahrungen sind nicht nur der Ausgangspunkt, sondern das Gemeinsame und somit das Vermittelnde zwischen biblisch überlieferten und heutigen Lebenssituationen und sollten die Grundlage unterrichtlicher Lernprozesse sein (Rahmenplan S. 36).



Der Evangelische Religionsunterricht bezieht sich auf vier Handlungs- und Erkenntnisbereiche, in denen jeweils ein biblischer Erzählzyklus enthalten ist:


Der Themenfindung dienen jahrgangsbezogene Lernfelder, in denen eigene Erfahrungen der Kinder in Verbindung gebracht werden zu biblisch überlieferten Texten und damit die Lebenssituationen der Kinder in einen dialogischen Prozess treten mit biblischen Texten.

Am Ende der Grundschulzeit haben die Kinder folgende Lernfelder behandelt:


Folgende Erzählzyklen werden in der Grundschule behandelt:


In „Übergreifenden Themen“ werden die Kinder konfrontiert mit


Themen, die im evangelischen und katholischen Religionsunterricht der Grundschule behandelt werden


 

Katholische Religion – Verbindliche Ziele der Grundschule


Der katholische Religionsunterricht soll nach Auffassung der Gemeinsamen Synode „zu verantwortlichem Denken und Verhalten im Hinblick auf Religion und Glaube befähigen. Wie kein anderes Schulfach fragt der Religionsunterricht auf der Grundlage reflektierter Tradition nach dem Ganzen und nach dem Sinn des menschlichen Lebens und der Welt“ (Rahmenplan S. 64).


Die Akzentuierung der Aufgaben und Ziele, die sich nach Alter, Interesse und Ausgangslage der Schülerinnen und Schüler unterscheiden, geschieht im Religionsunterricht der Grundschule durch die Einteilung in die vier Handlungs- und Erkenntnisbereiche

Jedem Handlungs- und Erkenntnisbereich sind Rahmenthemen zugeordnet, an denen zentrale Erfahrungen, Erlebnisse, Verhaltensweisen und Kenntnisse der Grundschüler / -schülerinnen wie auch zentrale Voraussetzungen, Erfahrungen und Erkenntnisse des Glaubens zur Sprache und ins wechselseitige Gespräch gebracht werden.

Folgende Rahmenthemen werden in der Grundschule behandelt:


 

Sachunterricht – Verbindliche Ziele der Grundschule


Der Sachunterricht soll den Kindern helfen, sich mit Sachverhalten aus ihrer sozialen, natürlichen und technischen Umwelt auseinanderzusetzen. Die Kinder sollen lernen, die individuelle und gesellschaftliche Lebenswirklichkeit zu verstehen und kompetent in ihr zu handeln. Diese Lernprozesse sind gekennzeichnet durch eine enge Wechselbeziehung zwischen Erfahren und Verarbeiten, Handeln und Nachdenken. Der Sachunterricht schafft wichtige Grundlagen für fächerübergreifendes Arbeiten (Rahmenplan S, 122).


Der Sachunterricht behandelt zwölf Lernfelder, die Bereiche aus der natürlichen und sozialen Umwelt der Kinder bezeichnen. Mit diesen Lernfeldern werden Qualifikationen, verstanden als Fähigkeiten, Fertigkeiten und methodenorientierte Verhaltensweisen, verknüpft, die die Kinder benutzen und / oder benötigen, um Sachprobleme und –fragen zu bearbeiten.


1. Arbeit

Die Kinder verfügen
• über Einblicke in Arbeitszusammenhänge und –abläufe unterschiedlicher Berufe
• über Einsichten in arbeitsteilige Verfahren
• über Erfahrungen von bezahlter und unbezahlter Arbeit sowie Folgen von Arbeitslosigkeit.

2. Körper

Sie verfügen über Kenntnisse
• bezüglich ihres Körpers, seinen Möglichkeiten und Reaktionen sowie Funktionen von Körperteilen
• bezüglich Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Jungen und Mädchen sowie Frauen und Männern
• bezüglich ihrer Sinnesorgane und der Zuordnung von Sinneswahrnehmungen
• bezüglich geeigneter Maßnahmen zum Schutz des Körpers und der Gesunderhaltung
• bezüglich körperlicher Beeinträchtigungen
• bezüglich Suchtgefährdung, Unfallverhütung und Erster Hilfe.

3. Naturphänomene

Die Kinder verfügen über Erfahrungen
• im Beobachten von Naturphänomenen und Untersuchen von Materialien
• im Entwickeln von Fragestellungen
• im Planen und Durchführen von Experimenten
• bei der Nutzung unterschiedlicher Informationsquellen.


4. Öffentliches Leben

Die Kinder sind in der Lage,
• ihre Schule über Klassengrenzen hinaus als einen gemeinsam genutzten öffentlichen Raum zu erfahren
• Kontakte zu anderen Klassen / Personen zu knüpfen, sich mit ihnen auszutauschen und gemeinsame Vorhaben zu planen
• im Rahmen der ihnen gegebenen Möglichkeiten teilzuhaben am öffentlichen Leben
• sich zunehmend mit öffentlichen Ereignissen und / oder Problemen zu beschäftigen und zu Lösungsansätzen beizutragen
• unterschiedliche Medien zur eigenen Information zu nutzen sowie diese in der Öffentlichkeit darzustellen.


5. Pflanzen

Die Kinder verfügen über
• eine Vorstellung von der Artenvielfalt im Pflanzenreich
• Kenntnis unterschiedlicher Pflanzen
• Einblicke in Lebensbedingungen von Pflanzen und den jahreszeitlichen Rhythmus
• Kenntnisse von der Vermehrung von Pflanzen und von ihren Lebensgrundlagen (Licht, Wasser, Boden, Luft)
• Einblick in die Nutz- und Schutzfunktion des ökologischen Systems Wald
• zunehmendes Verantwortungsbewusstsein für die natürliche Umwelt.


6. Raum

Die Kinder sind in der Lage
• zunehmende Sicherheit in der Raumorientierung zu entwickeln
• ein Verständnis für unterschiedliche Raumdarstellungen (Modell, Skizze, Plan) zu entwickeln
• bei der Planung und Durchführung eigener Vorhaben Karten zu lesen und zu verstehen
• sich unbekannte Räume zu erschließen und unterschiedliches Kartenmaterial zu nutzen.


7. Spielen und Freizeit

Die Kinder können
• Spielregeln vereinbaren oder modifizieren
• zunehmend mit eigenen Spiel- und Beschäftigungsideen zur Gestaltung von Klassenfesten, schulischen Veranstaltungen und Feiern beitragen
• verschiedene Spiel- und Freizeitmöglichkeiten in der Nähe ihrer Schule / Wohnung erkunden und nutzen.


8. Technik

Die Kinder können
• Funktionsweisen und Zusammenhänge von Ursache und Wirkung erkennen
• einfache technische Probleme lösen
• Technik als Werk des Menschen einstufen.


9. Tiere

Die Kinder verfügen über
• Kenntnis und Verständnis bezüglich Verhalten, Lebensweisen und –bedürfnissen von Tieren in der freien Natur oder im Haus
• eine Vorstellung von der Artenvielfalt der Tiere sowie der menschlichen Verantwortung gegenüber der Natur.


10. Wasser

Die Kinder verfügen über
• Kenntnisse über die Eigenschaften von Wasser
• Einsichten in Kreisläufe des Wassers und ökologische Zusammenhänge
• Kenntnisse in Bezug auf die Bedeutung des Wassers und die Frage, wie sich der Mensch mit Wasser versorgt und wofür er es nutzt.


11. Zeit

Die Kinder kennen
• natürliche Zeitrhythmen und ihren Einfluss auf Natur und Mensch
• durch den Menschen gesetzte Zeiteinteilungen und können diese für die eigene Zeiteinteilung nutzen
• die historische Dimension der Zeit und wissen, dass die Vergangenheit durch Zeugen der Vergangenheit vermittelt wird
• Planungsvorhaben und Langzeitbeobachtungen, bei denen sie sich mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auseinandersetzen.


12. Zusammenleben

Die Kinder können
• im gemeinsamen Leben und Lernen Offenheit und Respekt gegenüber anderen aufbringen
• demokratische Spielregeln anwenden und Mehrheitsentscheidungen und Minderheitenschutz nachempfinden
• sich zunehmend das Leben von Kindern / Menschen in anderen Ländern, zu anderen Zeiten, anderer Herkunft, anderen Glaubens, anderer körperlicher und geistiger Fähigkeiten vorstellen.


Die folgenden Qualifikationen i.S. von methodenorientierten Fertigkeiten, Fähigkeiten und Verhaltensweisen werden am Ende der Grundschulzeit von den Kindern erreicht:

Beobachten

• Phänomene und Vorgänge erfassen
• Beobachtungen protokollieren


Experimentieren / Unterscheiden / Messen

• Durch eigenes Tun etwas herausfinden
• Werkzeuge und Geräte auswählen und einsetzen


Informationen sammeln, ordnen, weitergeben

• Informationen finden und vergleichen
• Informationen zusammenstellen und veröffentlichen


Mit anderen umgehen

• Regelungen wahrnehmen, aufstellen und erproben
• Gespräche führen
• Soziale Erfahrungen bearbeiten


Planen / Projektieren

• Kleine Vorhaben verwirklichen
• Über das eigene Tun reflektieren


Probleme lösen und kritisch denken

• Sachprobleme entdecken und nach Erklärungen suchen
• Erkenntnisse herausarbeiten


Sich in Zeit und Raum orientieren

• Zeit bewusst erfahren
• Räume bewusst wahrnehmen


Vergleichen / Unterscheiden / Messen

• Objekte beschreiben
• Mit Maßeinheiten vergleichen.


 

Mathematik – Verbindliche Ziele der Grundschule


Der Mathematikunterricht der Grundschule hat die Aufgabe, bei den Kindern das Interesse an Mathematik zu wecken und zu fördern. Er soll die Kinder befähigen, in ihrer Umwelt mathematische Beziehungen zu erkennen und Probleme mit mathematischen Mitteln zu lösen. Dazu vermittelt er grundlegende Rechenfertigkeiten und Einsichten in mathematische Zusammenhänge sowie kreatives Umgehen mit Zahlen und räumliches Vorstellungsvermögen
(Rahmenplan S. 144).


In den vier Arbeitsbereichen

• Mengen und Zahlen
• Größen
• Geometrie
• Sachrechnen und Umwelterschließung

sind am Ende der Grundschulzeit folgende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vorauszusetzen:


1. Mengen und Zahlen

Die Kinder kennen die Entwicklung des Zahlenbegriffs und die Erweiterung des Zahlenraums bis zur Million.

In den Grundrechenarten Addieren / Subtrahieren und Multiplizieren / Dividieren
können sie

• die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten anwenden und ausbauen
• schriftliche Rechenverfahren (inkl. Runden, Abschätzen der Ergebnisse, Kontrollrechnungen) nutzen
• die Rechenverfahren zur Bewältigung von Alltagsproblemen einsetzen.


2. Größen

2.1 Geld

Die Kinder können
• in Kommaschreibweise und unterschiedlichen Formen rechnen und
• realistische Preisvorstellungen entwickeln.

2.2 Längen

Sie können
• die Beziehung zwischen den Längeneinheiten (km u. m / m u. cm / cm u. mm) benennen und Umwandlungen durchführen
• Längenangaben in unterschiedlicher Form aufschreiben (Kommaschreibweise) und Bruchteile des Meters (1/2m, 1/4m, 3/4m) angeben
• anhand von Entfernungstabellen oder Landkarten mit Längenmaßen rechnen
• einfache Grundrisse deuten und die wirkliche Länge einer im Maßstab gezeichneten Strecke bestimmen.

2.3 Zeit

Die Kinder verfügen über sichere Kenntnisse und Größenvorstellungen im Umgang mit Zeitpunkt und Zeitspanne.

Sie können
• Bruchteile von Stunden bestimmen
• die Zeiteinheit Sekunde sowie die Abkürzungen s / min / h nutzen
• kurze Zeitspannen in Sekunden messen
• Zeitspannen ermitteln (Stunden u. Minuten, Anzahl von Tagen)
• den Zusammenhang zwischen Stunde, Minute und Sekunde erläutern
• in benachbarte Zeiteinheiten umwandeln.

2.4 Gewichte

Die Kinder können
• die Gewichtseinheiten Gramm, Kilogramm und Tonne und ihre Beziehung untereinander beschreiben
• in Sachsituationen mit Gewichten rechnen und Größenvorstellungen entwickeln
• Gegenstände schätzen und wiegen.

2.5 Hohlmaße

Die Kinder verfügen über sichere Kenntnisse und Größenvorstellungen im Bereich Volumina.

Sie können
• die Maßeinheiten Liter und Milliliter sowie deren Beziehungen zueinander beschreiben
• das Fassungsvermögen von Gefäßen schätzen und messen.


3. Geometrie

3.1 Lagebeziehungen

Die Kinder können
• ein räumliches Wahrnehmungs- und Vorstellungsvermögen entwickeln und zur Orientierung nutzen
• zunehmend räumliche Beziehungen in der Umwelt erkennen und diese ausführlich und genau beschreiben
• nach Beschreibungen und zeichnerischen Darstellungen Wege finden
• sich Veränderungen im Raum vorstellen und gedanklich vorwegnehmen
• die Lagebezeichnungen „parallel“, „lotrecht“, „waagerecht“, „senkrecht zu ...“ erkennen und verwenden.

3.2 Eigenschaften von Gegenständen, geometrische Figuren und Körper

Die Kinder können
• einfache geometrische Körper bauen, Eigenschaften an Gegenständen ihrer Umwelt erkennen und benennen
• Gegenstände nach ihren Eigenschaften gruppieren und Oberbegriffe für die Gruppen finden
• die geometrischen Begriffe Punkt, Seite, (Seitenlinie), Seitenlänge, Winkel, Fläche, Ecke und Kante erkennen und verwenden
• Modelle und Netze von Würfeln und Quadern herstellen.

3.3 Muster, Ornamente, Achsensymmetrie

Sie können
• in ihrer Umwelt Muster erkennen und beschreiben sowie selbst Muster und Ornamente herstellen
• achsensymmetrische Figuren erkennen und herstellen und die Symmetrieachsen in Figuren einzeichnen.

3.4 Fläche und Umfang von Figuren

Die Kinder können
• zunehmend komplexere geometrische Figuren mit Stäbchen legen (Umriss) und mit Formenplättchen auslegen (Fläche)
• vorher die Anzahl der zum Auslegen benötigten Quadrate oder Dreiecke und den Umfang von Quadrat, Rechteck und Dreieck bestimmen.

3.5 Umgang mit Zeichengeräten

Sie können
• mit Lineal und Geodreieck sachgerecht umgehen und Geraden, Strahlen, rechte Winkel und parallele Linien zeichnen
• Strecken zeichnen und ausmessen sowie Kreise mit Hilfe geeigneter Gegenstände zeichnen.


4. Sachrechnen und Umwelterschließung

Die Kinder können
• zunehmend komplexere Zusammenhänge in lebensnahen Situationen auf ihre mathematische Struktur hin durchschauen
• zunehmend selbstständiger Lösungswege finden, vergleichen, bewerten und übersichtlich in Lösungsschemata oder Situationsskizzen darstellen
• gegebene Daten bewerten, variieren und zum überschlagsmäßigen Abschätzen von Ergebnissen vereinfachen
• mögliche oder errechnete Ergebnisse hinsichtlich des Größenbereichs und hinsichtlich der Größenordnung abschätzen und einschätzen
• zwischen für die Lösungsfindung notwendigen und unnötigen Informationen unterscheiden und fehlende Informationen beschaffen
• verschiedene Lösungsansätze und Lösungswege zum gleichen Problem finden und bewerten
• gleiche mathematische Strukturen in unterschiedlichen Sachverhalten entdecken.


 

Kunst – Verbindliche Ziele der Grundschule


Der Kunstunterricht der Grundschule ist so angelegt, dass er die sinnliche Wahrnehmungs- und Erlebnisfähigkeit der Kinder stärkt und ausbildet, ihre Lust am selbstbestimmten künstlerischen Tun fördert und den Gestaltungswillen weckt sowie die Auseinandersetzung mit Kunst, Kultur und Medien fördert (Rahmenplan S. 174 f.)


Am Ende der Grundschulzeit haben die Kinder im Kontext der Themenbereiche:

Grundqualifikationen in folgenden Bereichen erlangt:

Die Themen orientieren sich an ästhetisch relevanten Erfahrungsbereichen aus der Umwelt der Kinder. Sie sind exemplarisch ausgewählt und können und sollen ergänzt werden. Im Sinne eines ganzheitlichen Lernens werden die Möglichkeiten der Kooperation mit allen anderen Fächern genutzt.
Die fachlichen Qualifikationen beschreiben künstlerische Tätigkeiten und Techniken, die für Kinder dieser Altersstufe relevant sind. Die praktische Gestaltung ist immer verbunden mit der Reflexion über die Thematik, über die Gestaltungsprozesse sowie über die Ergebnisse der eigenen Arbeit.

Jedes Produkt, das im Rahmen einer bestimmten Aufgabenstellung im Kunstunterricht entsteht, wird vor dem Hintergrund der subjektiven Bedingungen und der individuellen Mitteilungsabsicht als Ergebnis eines Lernprozesses bewertet.


 

Musik – Verbindliche Ziele der Grundschule


Der Musikunterricht der Grundschule hat die Aufgabe und das Ziel, die musikalischen Anlagen und Fähigkeiten der Kinder zu entwickeln und sie in die Musikkultur einzuführen. Die musikalische Förderung bezieht sich insbesondere auf die Aspekte Wahrnehmungsfähigkeit, Erlebnisfähigkeit, Ausdrucksfähigkeit und Gestaltungsfähigkeit. (Rahmenplan S. 200).


Der Musikunterricht der Grundschule vermittelt den Kindern Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Bereichen

Die Themen des Musikunterrichts sind eng verknüpft mit Zielsetzungen, Sachaspekten und musikbezogenen Tätigkeiten.


Am Ende der Grundschulzeit


 

Sport – Verbindliche Ziele der Grundschule


Der Sportunterricht in der Grundschule verbindet zielgerichtetes Kennenlernen von Bewegungsabläufen mit freiem Experimentieren. Er eröffnet vielfältige Bewegungs- und Körpererfahrungen mit dem Ziel, die Freude an der Bewegung aufrecht zu erhalten und zu fördern, ästhetische Ausdrucksformen zu ermöglichen und zu entwickeln sowie Bewegungsdefizite auszugleichen. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zur gesunden Entwicklung der Kinder (Rahmenplan S. 222).


Die Inhalte des Sportunterrichts werden sechs Handlungsbereichen zugeordnet:

Innerhalb dieser Bereiche erwerben die Kinder in der Grundschule folgende Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse und Einstellungen:

1. Spielen

2. Turnen

3. Sich-rhythmisch-Bewegen und Tanzen

4. Laufen – Springen – Werfen

5. Rollen – Gleiten – Fahren

6. Schwimmen


 

Fremdsprachenunterricht – Verbindliche Ziele der Grundschule


Fremdsprachenunterricht ist grundlegender Bildungsauftrag der Grundschule. Er ermöglicht vorrangig den Einstieg in die gesprochene Sprache. Der Fremdsprachenunterricht fügt sich didaktisch und methodisch in das Konzept der Grundschule ein. Seine Prinzipien sind ganzheitliches Lernen, spielbetontes Lernen, Mündlichkeit, Einsprachigkeit, kommunikative Progression, methodische Vielfalt und Einbezug fächerübergreifender Aspekte (Rahmenplan S. 242 – 244).


Fremdsprachenunterricht in der Grundschule ist in erster Linie auf die Kommunikationsfähigkeiten Hörverstehen und Sprechen konzentriert. Lesen und Schreiben haben eher eine stützende Funktion und werden phasenweise beim Einsatz von Bild-, Wort- und Satzkarten sowie Lückentexten und Sprechblasen angeboten.

Die Themenbereiche wie Familie, Schule, Freizeit, Essen und Trinken, Jahresablauf, Landeskunde etc. werden in realen und simulierten Kommunikationssituationen vermittelt.

In den Fertigkeitsbereichen

sind die Kinder bis zum Ende der Grundschulzeit in der Lage, im Bereich

Hörverstehen

Sprechen

Lesen

Schreiben

Am Ende der vierten Klasse